Die Maginot Linie heute
- im 21. Februar 2011
- von Ben
- in Maginot Line
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Die geheimnisumwitterte Verteidigungslinie in Frankreich ist heute oft das Ziel von ganz unterschiedlichen Menschen. Da sind die Geschichtsinteressierten, die Abenteuersuchenden, die Fotografen und auch immer wieder Schrotthändler und Metalldiebe, die die verlassenen Teile der Maginot Linie aufsuchen.
Damals, nach dem 1. Weltkrieg überlegte man in Frankreich, wie man sich gegen ein erneutes Einfallen feindlicher Truppen schützen könne. Auf die Erfahrungen des 1. Weltkriegs bauend entwickelte man eine statische Konzeption, die im Grunde die Laufgräben um Verdun als Vorgänger hat.
Doch plante man nicht eine oder mehrere Städte mit Ringfestungen zu umgeben sondern vielmehr das ganze Land hinter einer Linie aus Festungsanlagen zu schützen.
Der Namensgeber der Linie ist der damalige Kriegsminister André Maginot, der sich sehr für die Finanzierung und Durchführung dieses Riesenprojekts einsetzte.
Der Verteidigungswall erstreckt sich durchgehend von der Nordseeküste bis ans Mittelmeer. Lediglich an der Schweizer Grenze wurden keine Bunker gebaut.
In einigen Filmen wird die Maginot Linie oft als riesiges unterirdisches miteinander verbundenes Tunnelsystem mit Hunderten Kilometern von Gängen propagiert, selbst in aktuellen Kinofilmen.
Ohne Frage ist die Maginot Linie nach der Chinesischen Mauer eines der größten Verteidigungsbollwerke, doch sind die Bunker aus denen sie besteht nur deutlich weniger weitläufig.
Das Gros Ouvrage Hochwald und Gros Ouvrage Hackenberg sind die größten miteinander verbundenen Bunker. Hier kommt man je Werk auf beachtliche 10 km Galerie, die damals gegraben wurden.
Ein Teil der alten Anlagen ist heute der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Der weitaus größere Teil der Bauwerke ist, neben den teils organisierten Schrottdieben und Vandalismus, dem wohl härtesten Gegner ausgeliefert – der Zeit.
weitere Bilder aus der Maginot Linie:













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