Leuchtturm Normandie 0884

Leuchtturm im Sturm – Foto für den Wandkalender 2021

Das Kalenderblatt für den Monat März zeigt einen Leuchtturm im Sturm. Zur Gesamtansicht des Monatskalenders „Tage am Meer 2021“ gelangen Sie hier Wandkalender 2021. Eine Übersicht zu den einzelnen Beiträgen je Kalenderfoto finden Sie hier.

Leuchtturm im Sturm

Der Leuchtturm auf dem Bild steht an der Nordwest Küste der Cotentin Halbinsel vor dem kleinen Hafen Goury. Der Turm wird Phare de la Hague oder auch Phare de Goury genannt. Seit 1838 im Dienst ist der 52 Meter hohe Leuchtturm auch heute noch im Einsatz. Mittlerweile denkmalgeschützt, Monument Historique.

Details zum Foto

Das Licht im Foto verrät eine tiefstehende Sonne. Es war ein Winterabend als ich bei Windstärken von etwa 110km/h die Wellen und den Leuchtturm so einfing. Die meiste Zeit des kurzen Tages war es bewölkt, erst kurz vor dem Sonnenuntergang machten die Wolken etwas Platz. Sonne schafft Kontraste und macht sich auch meist besser fürs Foto.
Doch ein Problem gibt es. Das Salzwasser… Die Wellen treffen hier frontal auf die Küste und der Wind weht die Gischt flächendeckend landeinwärts. Sehr ungünstig für Kameraequipment und auch alle Metallteile in der Umgebung. Man muß schnell sein zwischen den Aufnahmen und dem nächsten Windstoß, der einen in eine feine Wolke Salzwasser hüllt. Ganz zu schweigen von den Riesenwellen, die sich meterhoch auftürmen können und Schaulustige am Wegesrand durch und durch tränken…

Eine Prise irische Luft

Von der Küste der Cotentin Halbinsel ist die Gegend um Goury der wohl „wildeste“ Teil. Vor allem die starken Winde und Strömungen formten hier felsige Küstenabschnitte, wie den Nez de Jobourg und die Bucht Baie de Ecalgrain südlich des Cap de la Hague. Von den teils über 100 Meter hohen Klippen hat man eine atemberaubende Aussicht auf das Meer und auf eine Landschaft, die mit ihren alten Steinmauern einen sofort an Irland erinnert.

Leuchtturm im Sturm
Leuchtturm im Sturm, Goury

Zu Erkunden ist diese wilde Natur am besten über den Fernwanderweg GR 223. Er führt der Küste entlang auf Klippen und weiter durch Heidelandschaft. Anschließend wieder hinunter zum Meer, wo statt Sandtstrand zerklüftete Felsen warten. Die Westküste ist hier die raue Seite, die Wetterseite, die immer die volle Kraft der Natur abbekommt und dadurch besonders sehenswert geworden ist. Mehr Infos zu dieser Gegend finden Sie in meinem Roadtrip auf bretagne-reisefieber.de

Joe

A Blogger, a Photographer, an Explorer and a Human.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.